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Hier versagt die Wissenschaft.
Die Worte Wetter und Klima stammen
aus der Laiensprache und beschreiben eher Eindrücke, Beobachtungen bzw.
Erwartungen, die ein Mensch bezüglich der Atmosphäre hat. Sein Wetterbild kann aus einer oder
mehreren Komponenten, wie zum Beispiel Temperatur, Wolken und Niederschlag
bestehen und vermutlich bis zu zweihundert oder mehr Klassifikationen und
Erklärungen umfassen. Da die Lebensbedingungen jedes Menschen von der Geburt bis zum Tode
vom Wetter und den klimatischen Bedingungen abhängen, die sein tägliches
Leben prägen, haben beide Worte eine starke emotionale Komponente. Für den
Laien sind die zu beschreibenden Wetterkomponenten keine feststehenden
Größen, sondern variieren nach Bedarf und Stimmung. Sie können von einem
Menschen zum anderen oder von einem Tag auf den anderen sehr unterschiedlich
interpretiert werden. Der Aspekt der ‚flexiblen
Betrachtungsweise’ wird im Glossar der
Amerikanischen Meteorologischen Gesellschaft (AMS) aufgegriffen: "Das Wetter ist der Zustand der
Atmosphäre, wie er sich insbesondere auf das menschliche Leben und seine
Aktivitäten auswirkt". Der
Text ist inhaltslos, er erklärt nichts und ist für wissenschaftliches
Arbeiten ohne Wert. Es ist unsinnige Tautologie, denn jeder Zustand der
Atmosphäre wirkt auf menschliches Leben. Mit dem Verweis auf „das Wetter“
wird nichts genauer erklärt. Unter Laien machen die Worte Wetter und Klima Sinn. Sie
jedoch in der Wissenschaft zu nutzen, ohne sinnvolle und praktikable
Definitionen zu verwenden, ist naiv und unprofessionell.
Grundlage jeder wissenschaftlichen Ausbildung ist, dass wissenschaftliche
Arbeiten zum besseren Verständnis ihres Themas beitragen, eine präzise
Sprache und genaue Definitionen sind dafür von grundlegender Bedeutung. Daher
ist es völlig inakzeptabel, dass die Wissenschaft hier weder in der Lage noch
bereit zu sein scheint, mit rationalen und sachdienlichen Definitionen zu
arbeiten, sondern sich mit Bezeichnungen aus der Alltagssprache begnügt. In der Wissenschaft wird Klima,
wie von Laien, als das durchschnittliche bzw. über einen längeren Zeitraum
statistisch erfasste Wetter definiert. Wie bereits erwähnt umfasst
"Wetter" viele Dutzend, wenn nicht Hunderte von Begriffen und
Beschreibungen. Wenn die Wissenschaft
also vom „Wetter“ (bzw. durchschnittlichem Wetter = Klima) spricht, gebraucht
sie einen äußerst ungenau definierten
Begriff, der die akademischen Anforderungen nicht erfüllt. Auch wenn
man z. B. Von „Regenwetter“ spricht, ist ein
Phänomen allein (Regen, Windstärke, Temperatur, Kumuluswolken, Blitz) nicht
"das Wetter". Auch eine Kombination von mehreren Komponenten,
ergibt noch kein Wetter, sondern beschreibt nur einige seiner Komponenten. Das
gilt gleichermaßen für das "Klima". Als wissenschaftliche Begriffe
sind die Worte "Wetter" und
"Klima" daher unbrauchbar. Dieser Unsinn hat sogar den Weg in
das für den Schutz der Atmosphäre maßgebliche Übereinkommen gefunden. Das
UN-Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen (1992), definiert in seinem Text
weder "Wetter", noch
"Klima". Trotzdem wird der Begriff
"Klima" im Titel des Übereinkommens verwendet, sowie um die
folgenden Begriffe zu definieren:
Es ist unzureichend, wenn gesagt
wird, „Klimaänderung“ bedeute: Änderung des Klimas. Die Definition des
"Klimasystems" trägt kaum zur Verständlichkeit bei, denn dort wird
nur generell auf die „Natur“ hingewiesen.
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