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Buchübersicht

Was Asta und Tony im Jahr 1939 gedacht haben mögen



Asta Lindskog hatte für ihr Mittagessen in der Stockholmer Kantine des Mobilfon-Giganten Ericsson nur zehn Minuten Zeit. Und nun war ausgerechnet die Suppe zu heiß. Daher rührte sie mit dem Löffel die Suppe ständig um. Ihre Gedanken schweiften ab zum heraufziehenden Krieg. Sie hoffte, dass es dem britischen Premierminister Neville Chamberlain gelingen könnte, Adolf Hitler zu überzeugen, es nicht zum Schlimmsten kommen zu lassen. Wenn nicht, wie würde die Zukunft des kleinen Eric und
der süßen Signe aussehen, ihre Kinder von vier und zwei? Sie bewegte den Löffel noch heftiger. „Beruhige Dich“, fuhr sie sich selber an, „ es wird schon nicht so schlimm kommen“. Als sie erkannte, dass nun die Suppe kalt geworden war kam ihr in den Sinn, dass Schweden kaum einen der gewohnten milden Winter erleben würde, wenn die Kriegsmarinen zum Seekrieg in der Ostsee antreten und die See so auf- und umwühlen würden,  wie sie es gerade mit ihrer Suppe getan hatte.


Der Krieg begann wenige Wochen später, und alle Länder rund um die Ostsee hatten den kältesten Winter seit mehr als 100 Jahren. 

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Tony Blair war sich sicher, Neville Chamberlains Beschwichtigungspolitik würde erfolglos sein, als deutsche Kriegsschiffe im August 1939 Positionen im Nordatlantik einnahmen. Nun war er überzeugt, dass die Zeit gekommen sei zu vermitteln, wovon er sehr überzeugt war: „Dass sich keine gewichtigere Frage der gesamten Menschheit stellte als die Drohung von Klima-Veränderungen.“  Umgehend trampte er nach München, aber keiner der Nazi-Größen war bereit, den jungen Mann zu empfangen und anzuhören. Hitler wollte den Krieg und begann ihn am 1. September 1939, worauf das Klima unverzüglich die Richtung änderte. Unsere Erde wurde über vier lange Dekaden kälter. 


Im späten Sommer 1939 sind zwar Asta und Tony reine Fiktion, aber die Klimaveränderung durch den Seekrieg nicht - wie das Buch ausführlich darstellen wird. 

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Alles ist aus dem Wasser entsprungen!
Alles wird durch das Wasser erhalten!
Ozean, gönn' uns dein ewiges Walten!


(ThaIes in Faust II, 2. Akt, von J.W.v.Goethe)

 


Weltkugelfoto von der Nasa